Glücklicher 1:0 Heimsieg gegen Horitschon!

Im Nachzüglerderby zwischen dem 14. Klingenbach und dem 15. Horitschon gaben beide Mannschaften die Devise aus, "Verlieren Verboten". Es war dann irgendwie ein "verrücktes" Spiel welches mit einem nicht mehr geglaubten Happy-End für Klingenbach ausging.


Horitschon-Klingenbach_2015-16_2.jpg-ASK Klingenbach

Gäste mit deutlichem Chancenplus
Ob es im Leben, oder besser gesagt im Fußball Gerechtigkeit gibt, darüber könnte man endlos debattieren, kennt wer die richtige Antwort? Denn beim Nachzüglerduell hätte es nach 45 Minuten schon eine Entscheidung geben können, ja müssen, denn was die Horitschoner an diesem Nachmittag vernebelten, das war beinahe schon peinlich. Aber andererseits kann man sich nicht nur auf das sogenannte "Pech" ausreden, es war hier auch schon Unvermögen, oder Unfähigkeit dabei, das lassen wir mal so im Raum stehen. Dieses Spiel war ein sogenanntes "Sechs-Punkte-Spiel", denn der Sieger würde den Anschluss an das hintere Tabellenmittelfeld schaffen. Anscheinend war diese "Bürde" für die Gastgeber zu viel, denn so passiv, so ängstlich, so unsicher hatte man die Heimischen lange nicht mehr gesehen. Hingegen spielten die Horitschoner unbekümmert und zielstrebig Richtung Klingenbacher Tor, warum es mit einer soliden Pausenführung nicht klappte, siehe oben.

Grafl in der Nachspielzeit
Während der "Halbzeitansprache" dürfte Klingenbach Trainer Peter Kastanek die richtigen Worte gefunden haben, denn einige Spieler wirkten jetzt nicht mehr so lethargisch, man störte die Gäste bereits früher im Spielaufbau und die Begegnung verlief jetzt ausgeglichener. Zwar war Horitschoner weiter mehr im Angriff, Klingenbach verlegte sich auf Konter und hatte in der 61. Minute seine erste Torchance, Julian Kusolits scheitert in aussichtsreicher Position am Julian im Horitschoner Tor, nämlich Böhm. Unterm Strich war es kein gutes Spiel, sehr zerfahren, wenig zielführende Spielzüge, hüben wie drüben gab es ein zu schlampiges Abspiel. Klingenbach hatte in der 82. Minute den nächsten "Sitzer", einen strammen Schuss von Nino Edmund Schanta kann Gästegoalie Böhm mit den Fingerspitzen über das Tor drehen. Und da aller guten Dinge "Drei" sind, gab es für die Platzbesitzer doch noch einen Sieg. In der Nachspielzeit wird Schanta auf der linken Seite freigespielt, seinen Schuss kann Goalie Böhm nur kurz abwehren, das Leder landet bei Philipp Grafl und mit dem richtigen Auge und mit stoischer Ruhe drischt er das Leder zum vielumjubelten Siegestreffer in die Maschen, der klassische Horitschoner Selbstfaller war somit perfekt.

© Fanreport Burgenland

Unsere Reservemannschaft gewann mit 7:0. Die Tore erzielten 3x Nino Schanta, 2x Bojan Vasic, Peter & Patrick Tesanovic.

Für unsere beiden Mannschaften waren diese MS-Spiele sicher keine leichten, denn am vergangen Sonntag erreichte uns die schreckliche Nachricht, dass unser ehemaliger Spieler, Michael Balogh, bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückte. Diese sechs Punkte widmen wir dir Michi!

Spielaufstellung KM: Klingenbach – Horitschon

Spielaufstellung U-23: Klingenbach – Horitschon